Rhabarberkuchen

Eigentlich wollte ich Euch dieses Rezept schon im letzten Jahr verraten, aber irgendwie kam es dann doch nicht dazu… die Bilder damals sind nicht gut geworden und plötzlich war die Rhabarbersaison auch schon wieder vorbei. Aber ich wusste ja – das nächste Frühjahr kommt bestimmt und dieser Kuchen ist so ein Standard-Rezept, das ich immer wieder backe. Gelingsicher und schnell gemacht! Es ist übrigens auch der erste und einzige Kuchen bisher, den wir zu sechst an einem Nachmittag komplett vernichtet haben (wobei Nachmittag hier maßlos übertrieben ist – es war keine halbe Stunde und er war weg!). Und das, obwohl zwei meiner Kids eigentlich gar keinen Rhabarber mögen – also wenn sowas nicht überzeugend ist?!?!

Zutaten für 1 Springform (26-28 cm Durchmesser):


  • 500 g Rhabarber
  • 3 Eiweiß
  • 120 g gesiebten Puderzucker
  • 100 g weiche Butter oder Margarine
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanilleextrakt nach Belieben
  • 3 Eigelb
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 160 g Mehl
  • 1/2 Pg. Backpulver
  • 50 ml Milch

Zur Vorbereitung den Rhabarber waschen, putzen und unschöne Stellen der Schale abziehen (der Rest der Schale kann gern dran bleiben). In kleine Stücke schneiden und beiseite stellen. Eier trennen, das Eigelb in eine Rührschüssel geben, Eiweiß am Besten in eine Edelstahlschüssel. Eiweiß nun mit den Rührbesen des Handrührgeräts fast ganz steif schlagen. Nun nach und nach den Puderzucker zugeben und kurz weiterrühren.

Zum Eigelb weiche Butter, Zucker, Salz, Vanilleextrakt und Zitronenschale geben und gut verrühren (die Rührbesen müssen davor nicht abgewaschen werden!). Mehl und Backpulver mischen und in 2 Portionen abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und unterrühren. Teig in die gefettete Springform geben und etwas glatt streichen.

Die Hälfte des Eischnees unter den Rhabarber heben, auf dem Teig verteilen. Restlichen Eischnee darauf geben und wellenförmig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45-50 Minuten backen (je nach Größe der Springform).

Nach dem Backen auskühlen lassen und evtl. mit Puderzucker bestäubt seriveren!

Tipps:

  • Ich verwende gern Dinkelmehl Type 630 zum backen, einfach das Weizenmehl Type 405 dadurch ersetzen.
  • Frisch serviert ist die Baiser-Kruste schön knusprig. Nach einer Weile wird sie natürlich weich, aber der Kuchen schmeckt trotzdem ;).