Quarkbällchen

Ab und zu darf es auch mal etwas frittiertes sein – aber wenn schon, dann auch bitte nur etwas so extrem leckeres wie entweder die Churros, die ich Euch schon mal vorstellte, oder die leckeren Quarkbällchen, die es heute gibt. Falls Ihr an Fasching auch Fasnetsküchle backt, macht doch einfach etwas weniger und dafür noch eine Ladung vom Quarkteig und probiert dieses Rezept aus. Der Teig ist megaschnell angerührt und die meisten Zutaten davon hat man eh daheim. Sehen sie nicht zum Anbeißen aus?

Zutaten (ca. 50-60 Stück, je nach Größe):


  • 50 g weiche Butter
  • 3 Eier (M)
  • 3 EL Zucker
  • nach Belieben 1 TL Vanillextrakt
  • 250 g Quark (20% oder Magerstufe)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • Fett zum Frittieren (ca. 750 g)
  • Zucker oder Zimt-Zucker zum Wälzen

Butter, Eier, Zucker, Vanilleextrakt und Quark ganz kurz mit dem Handrührgerät verrühren. Mehl, Backpulver und Zitronenschale ebenfalls nur kurz einrühren, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Das Frittierfett in einem großen Topf erhitzen. Wenn Ihr den Stiel eines Holzkochlöffels hinein taucht, sollten daran sofort kleine Bläschen aufsteigen.

Stellt Euch neben dem Kochtopf folgendes Bereit: einen Schaumlöffel, einen großen Teller (um den Schaumlöffel und evtl. weiteres Besteck abzulegen), ein Gitter vom Backofen, das Ihr mit einer doppelten Lage Küchenrolle belegt, eine Schüssel mit dem Zucker oder Zimt-Zucker. Nun könnt Ihr entweder mit zwei Löffeln kleine Nocken vom Teig abstechen und diese ins Fett geben. Oder für die schnellere Variante: füllt den Teig in einen Einmalspritzbeutel, schneidet ihn so ab, dass er unten ca. 1-2 cm offen ist und drückt kleine Portionen (jeweils ca. 8-10 Stück) direkt ins heiße Fett, die Ihr nach ca. 3 cm mit einem Messer abtrennt. Das geht wirklich schnell und die Bällchen werden auch schön gleichmäßig. Bei mittlerer Hitze (s. Tipp unten!) goldbraun ausbacken, evtl. zwischendurch wenden. Nun mit dem Schaumlöffel herausnehmen, auf dem Gitter mit Küchenrolle kurz abtropfen lassen und in die Schüssel mit dem Zucker geben. Diese kurz hin- und herschütteln, damit der Zucker sich um die Bällchen legt. Nun herausnehmen und auf diese Weise den ganzen Teig verarbeiten.

Tipps:

  • Die Zitronenschale kann auch weggelassen werden, sie gibt den Quarkbällchen aber eine sehr schöne, frische Note.
  • Das Wichtigste beim Ausbacken ist, dass das Fett nicht zu heiß ist. Sonst werden die Teile außen zu dunkel und innen sind sie noch roh! Deshalb bitte nach dem Aufheizen des Fettes den Herd UNBEDINGT auf allerhöchstens mittlere Stufe zurück schalten! Das dauert dann zwar etwas länger, dafür werden sie aber auch schön fluffig innen und goldbraun.
  • Die Quarbällchen schmecken frisch am Besten (wie eigentlich jedes frittierte Gebäck…).


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4 comments

  1. Henrike says:

    Ohja! Die mache ich auch gern. Bei mir heißen sie Quark-Spitzen (oder Grabbelchen) da ich sie nicht rund hinbekomme. Sie haben dann einen weichen Kern und knusprige Ärmchen/Spitzen. Letztes Jahr hatte ich auch ein Rezept mit Apfelstückchen – die gab es Faschingsdienstag im Kindergarten zum Nachtisch.

    • Miriam says:

      Hi Henrike, mit Apfel hört sich auch extrem lecker an, muss ich mal testen! Rund werden sie bei mir nur mit dem Spritzbeutel, wenn ich sie mit dem Löffel absteche, bekommen sie auch Spitzen und sehen alle unterschiedlich aus, aber schmecken tuts ja trotzdem :-). Liebe Grüße!!!

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