Oatmeal-Raisin-Cookies

Egal zu welchem Anlass ich diese Cookies bisher mitbrachte, ich konnte mir sicher sein, dass ich hinterher mehrfach nach dem Rezept gefragt wurde. Und heute ist es endlich so weit, dass ich es veröffentliche und somit immer auf den Blog verweisen kann. Inzwischen sind sie auch unsere absoluten Lieblinge geworden und ich kann es dir nur sehr empfehlen, sie auszuprobieren. Wer die Cookies bei Subway mag, wird diese hier lieben! Das praktische an dem Rezept ist, dass die fertig geformten Cookie-Bällchen erstmal über Nacht (oder wie lange auch immer) in die Gefriertruhe wandern. Dadurch wird die Konsistenz perfekt – außen knusprig, innen schön soft, so müssen Cookies meiner Meinung nach sein. Die Kombination aus fruchtigen Rosinen und kernigen Haferflocken ist geschmacklich einfach unschlagbar. Außerdem kannst du immer etwas Schnelles zum Kaffee zaubern, sollte sich spontan Besuch anmelden. Wenn ich zwischendurch mal eine halbe Stunde Zeit habe, bereite ich eine Ladung dieser Cookies vor, um den Vorrat aufzufüllen. Von diesem Rezept gibt es auch ein Video meines absoluten Lieblingskanals bei YouTube (Cupcake Jemma), ich verlinke es unten – wer gern englischsprachige Videos anschaut, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich habe das Rezept ganz leicht abgewandelt und natürlich übersetzt.

Zutaten (für ca. 15-18 Cookies):

  • 250 g kalte Butter in Stücken
  • 130 g Zucker
  • 130 g braunen Zucker
  • 200 g Rosinen
  • 300 g Mehl
  • 10 g Backpulver
  • 1 TL Fleur de Sel
  • 1/2 TL Zimt
  • 130 g grobe Haferflocken
  • 2 Eier (L)

Zur Vorbereitung die Butter in Stücke schneiden, in eine flache Schale geben und wieder in den Kühlschrank stellen. Alle restlichen Zutaten bereit stellen: die Zuckersorten in die Schüssel der Rührmaschine einwiegen. Rosinen in eine Schüssel geben. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben und die Haferflocken dazu geben. Eier bereit legen. Nun die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, zum Zucker geben und in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer nur kurz rühren, bis grobe Butter-Zucker-Nuggets entstehen (ca. 1 Minute). Auf keinen Fall cremig rühren! Rosinen zugeben und für eine halbe Minute einrühren. Mehl-Haferflocken-Mischung zugeben und auch wieder nur so lange rühren, dass die Mischung noch stückig ist (siehe Bilder). Die Butterstückchen sind nun aber deutlich kleiner und es ist eine grobe, sandige Konsistenz. Die Eier in die Mehlschüssel aufschlagen, mit einer Gabel verquirlen und zum Teig geben. So lange rühren, bis die Masse bindet.

Von links oben nach rechts unten: 1. Butter-Zucker-Mischung,
2. + 3. mit Rosinen und Mehl-Mischung, 4. fertiger Teig mit Ei,
5. bereit zum Einfrieren

Eine Auflaufform oder Tupperschüssel mit Deckel bereit stellen, mit etwas Butterbrotpapier oder Frischhaltefolie auslegen. Den Teig in Portionen von ca. 70-100 g abwiegen und mit den Händen grob zu Bällen drücken, nicht zu sehr bearbeiten. In die vorbereitete Form legen und fortfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Form abdecken und über Nacht in die Gefriertruhe stellen. Am Backtag den Ofen auf 180°C Umluft gut vorheizen. Das Blech mit Backpapier in den heißen Ofen schieben und 5 Minuten aufheizen. Nun die Cookies aus der Gefriere holen, 9-12 Stück auf das Blech geben und 14-16 Minuten backen (je nach Größe und gewünschter Bräune). Aus dem Ofen holen, mit dem Backpapier vorsichtig (!) auf ein Gitter ziehen und abkühlen lassen. Den Rest ebenso backen.

Tipps:

  • Die Teigzubereitung hört sich vielleicht erst etwas ungewohnt an. Für die perfekte Konsistenz der Cookies ist es aber essentiell wichtig, alles zu beachten und den Teig nicht unnötig zu rühren. Deswegen sollten die Butter sehr kalt sein, die anderen Zutaten schon abgewogen bereit stehen und die Eier zuerst verquirlt werden, bevor sie zum Teig kommen.
  • Meine Teigkugeln wiege ich zu jeweils 70 g ab – das ergibt mehr Stückzahl und die Cookies sind nicht allzu groß.
  • Ich empfehle Fleur de Sel (‘Salzblume’), dadurch bekommen sie einen unvergleichlichen Geschmack – natürlich geht auch normales, gutes Meersalz – aber bitte kein herkömmliches Haushaltssalz.
  • Die Cookies nicht zu eng auf das Blech legen, dann lieber zweimal hintereinander backen, sie laufen noch etwas auseinander.
  • Direkt nach dem Backen sind sie sehr weich und brechen leicht. Das ändert sich aber während des Abkühlens.
  • Wer die Cookies als Vorrat in der Gefriertruhe lassen will, nimmt sie nach einigen Stunden aus der Form und gibt sie in einen Gefrierbeutel. Diesen mit einem Clip verschließen, so halten sie sich einige Wochen in der Truhe und nehmen nicht so viel Platz weg.

Link zum YouTube Channel: Cupcake Jemma

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11 comments

  1. Barbara says:

    Hmmmmmm, schmecken sehr lecker! Optisch kämen sie sicher besser an, wenn mir das Blech beim Rausholen nicht zu Boden gefallen wären, aber geschmacklich super! 🙂

  2. Barbara says:

    Nächstes Mal mache ich vielleicht ein paar Rosinen weniger und dafür klein geschnittene getrocknete Apfelringe, diese weichen, nicht die harten, weißt, was ich meine?

    • Miriam says:

      Ah ja ich weiß, welche du meinst. Also nicht die Apfelchips sondern die anderen ;-). Wir mögen es mit den Rosinen am liebsten, aber Apfel schmeckt sicher auch! LG Miri

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