Heidelbeer-Tarte

Es geht weiter mit leckeren Heidelbeeren. Diesesmal aber nicht im Salat, sondern ganz klassisch als Kuchen – oder besser gesagt gibts heute eine Tarte. Der Boden ist knusprig, die Schmandfüllung cremig-säuerlich und als Krönung kommen die Heidelbeeren oben drauf. Meine Freundin hat diese Tarte neulich mitgebracht, als sie mit ihrer Family zu Besuch bei uns war und natürlich hab ich sie sofort nach dem Rezept gefragt. Es war kein einziger Krümel mehr übrig und das sagt wohl alles, oder? Das Rezept stammt ursprünglich aus einer Lecker Bakery aber ich habe es etwas verändert. Im Original sind gemischte Beeren oben drauf. Falls Ihr also noch ein paar Erdbeeren erwischt, könnt Ihr sie auch mit den Heidelbeeren mischen. Brombeeren und Himbeeren gehen natürlich ebenso!

Zutaten (für 1 Tarteform 26 cm Durchmesser):


Für den Boden:

  • 125 g kalte Butter
  • 250 g Mehl
  • abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 25 g Puderzucker
  • 1-2 EL kaltes Wasser

Für das Beerentopping:

  • 400 g Heidelbeeren
  • 150 ml Kirschsaft
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 kleines Stück Zitronenschale (ca. 3 cm)
  • 50 g Zucker
  • 70 ml Wasser
  • 1 EL Speisestärke

Für die Schmandfüllung:

  • 400 g Schmand
  • 30 g Puderzucker

Für den Mürbteig Butter, Mehl, Zitronenschale, Salz, Ei und Puderzucker in eine Schüssel geben. 1 EL Wasser hinzufügen und mit den Händen oder den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig, noch einen EL Wasser dazugeben. Den Teig in die gefettete Tarteform drücken (der Teigrand darf ringsum etwas überstehen) und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für das Beerentopping die Beeren verlesen und waschen. In einem Topf den Kirschsaft, Zitronensaft, das Stück Zitronenschale und den Zucker verrühren, aufkochen lassen, Zitronenschale entfernen. Mit einem Schneebesen die Speisestärke in 70 ml Wasser einrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die angerührte Speisestärke in den Topf geben und unter rühren aufkochen lassen und bei niedriger Hitze so lange rühren, bis die Masse andickt. Nun die Beeren unterrühren. Abkühlen lassen.

Die Tarteform in den auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben und in der Mitte ca. 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und 10 Minuten stehen lassen. Dann den Boden vorsichtig aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen.

Für die Creme den Schmand mit dem Puderzucker verrühren und auf den Boden geben. Die Beeren darauf verteilen und die Tarte 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Tipps:

  • Für dieses Rezept eignet sich besonders gut eine Tarteform mit Hebeboden. Wer keine hat, kann auch eine normale Springform verwenden.
  • Der Mürbteig kann schon gut am Tag vorher geknetet werden, dann einfach in Folie verpackt im Kühlschrank ruhen lassen und am nächsten Tag ca. 20 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen.
  • Ebenso lässt sich die Beerengrütze schon am Vortag kochen. Sollte sie dann zu fest werden, einfach auf dem Herd bei niedriger Hitze kurz erwärmen.
  • Anstelle von Kirschsaft eignet sich auch jeder andere rote Saft.


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10 comments

  1. Luisa Seider says:

    Oh je … und die besten Vorsätze, ein paar Wochen Kohlenhydrate und Zucker einzudämmen, lösen sich bei diesen Bildern in Luft auf….

  2. Damaris Grund says:

    Liebe Miri, das ist wirklich ein sehr leckeres Rezept! Danke dafür! Bei mir hat sich der Boden leider trotz einstechen gewölbt und ist dann gebrochen. Hast du mir einen Tipp, damit das beim nächsten mal nicht mehr passiert?
    LG Maisi Grund

    • Miriam says:

      Hallo liebe Maisi, danke für Deine Rückmeldung, freut mich dass es Euch auch geschmeckt hat. Hmmm, also wegen dem Boden weiß ich auch nicht… hast Du den Teig in der Form kühl gestellt vor dem Backen? Ich hab die Tarte heute schon zum dritten mal gebacken und es ist nichts passiert… Oder Du müsstest sie blind backen. Dh. Backpapier auf den Boden legen, mit getrockneten Erbsen beschweren und dann ca. 20 Minuten backen. Nun die Erbsen und das Backpapier entfernen und weitere ca. 5-10 Minuten backen, bis der Boden die gewünschte Bräune hat. Die Erbsen kannst Du dann abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren, die kann man immer wieder verwenden. Ich hoffe das hilft Dir weiter… LG Miri

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